Das Standardmodul

Die Breite des "Urmoduls" im Jahre 2000 war 21cm mit engem Gleisabstand.
Für Europa schlage ich folgende Bauweise vor:

  • Box: 30,8cm lang 30cm tief und 7cm hoch.
  • Gleislage: Abstand von vorne zum Gleisbett 3,8cm
  • zwischen den Gleisen 8mm

so erreiche ich den bei KATO Unitrak üblichen Gleisabstand von 33mm
Wichtig: an den Seiten soll das Gleis je 1mm überstehen
Wichtig: die Box sollte im Grundmaß sehr genau 7cm hoch sein, so lassen sich die einzelnen Module auf dem Tisch schnell zusammenstecken, ohne erst die Verstellschrauben zum nachjustieren zu benötigen.

Bauplan:

modul-zeichnungstandard-deckel

Stückliste:

Stückliste

Bericht über die Teilnahme von T-TRAK mit GermaNTRAK an der
5. European N-Scale Convention ind Stuttgart 2010


So nun ist es soweit, ich habe endlich Zeit und Muße gefunden meinen Bericht zu schreiben. Untermalen möchte ich ihn mit ein paar Bildern von  Markus (danke für die allgemeine Freigabe) und mir.


Beginnen möchte ich mit der Gesamtansicht der NTRAK-Anlage.
1-ubersicht
Rechts ist der Anschluss an die anderen Clubs, auch heuer ist es dem NCI wieder gelungen, alle Anlagen miteinander zu verbinden. Dem Layoutplaner ist hier ein großes Lob auszusprechen, die Zusammenstellung war wunderschön. Durch unser Layout in U-Form mit den Wenden war es mir möglich zwischen diesen die T-TRAK Präsentation aufzubauen (auf dem Bild Mitte-links).  Auf dem Hallenplan, den wir von NCI erhalten hatten, sah ich T-TRAK am Rande hin gezwängt, aber für meine T-TRAK Präsentation war dies doch von Vorteil. Die Aufmerksamkeit der vorbeilaufenden Besucher galt nun nur noch der T-TRAK Anlage und den Wenden, auf der anderen Seite war ja die Wand….

Hallo liebe Modelleisenbahnfreunde,

am 18.11 bis 21.11.2010 fand die 5. European N-Scale Convention in Stuttgart statt.
Eine ordentliche Abordnung unseres Vereines nahm auch heuer wieder teil. Das neue war die Vorstellung der T-TRAK Modulidee. Zu diesem Zweck habe ich meine Module weitervervollständigt und weitere neue gebaut. Schon am ersten Tag war das Layout von Familien umlagert. Am Donnerstag und Freitag hatte ich Verstärkung von Rainer Kurth aus der Schweiz. Rainer baut schon seit vielen Jahren T-TRAK Module und hat auch drei davon zur Convention mitgebracht. Am Sammstag hatte die Convention dann Besuch von Herrn Hiroshi Kato. Er schaute bei allen Modulanlagen vorbei natürlich auch bei der T-TRAK Vorstellung. Harr Kato ließ sich von mir erklären wie ich diese BauIdee dem Publikum nahe bringe und machte viele Fotos. Natürlich hatte ich von senem Besuch gewußt und zu diesem Zeitpunkt eine besondere KATO F3 AB Unit in KATO Sonderlackierung vor einem kleinen Boxcarzug gespannt. Herr Kato fragte mich auch nach der Lock. Mir war nur bekannt das sie eine Sonderserie in geringer Auflage war, Herr Kato erklärte mir dann das es eine besodere Kleinserie von ihm persöhnlich war, mir blieb der Atem weg, da war ich baffffff.

Schon am Donnerstag morgen als eine kleine Kindergruppe „Die kleinen Strolche Stuttgart“ vorbeischauten war klar nicht nur die tiefen Tische sondern auch die handlichen Modulmaße lockten zu·genauerem Hinsehen an. Viele Familien hielten inne und hörten zum Teil sehr interessiert meinen Erklärungen zu. Dies wurde auch von anderen GT-lern bemerkt hatte ich doch immer wieder nette Gespräche mit den Müttern…. Frauen (ja, sind sie doch manchmal auch Partner von stunden/Tage/jahre-lang bastelnden Modelleisenbahnern) waren gute Zuhörer.

T-TRAK sind auch kleine Module überschaubar und zeitlich einschätzbar.
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Aber nicht nur Besuchern gefiel T-TRAK, auch Peter unser "Big Boss" der Hauptorganisator der Convention hatte die Modulidee bemerkt und übernahm prompt meinen insgeheimen Traum: „Ein Modul von jedem Verein der teilnimmt mit landestypischer Ausgestaltung nach T-TRAK Norm für nächstes Jahr…“ Er initiierte alle Clubs, die nächstes Jahr wieder teilnehmen wollen, ein T-TRAK Modul mit einer landestypischen Szenerie herzustellen. Diese Module werden nächste Jahr dann in einem separaten Layout vorgestellt. Das Layout wird von uns organisiert. Günter fühlte sich sofort zuständig und sprang auf den Zug auf (hoffentlich kommt auch ein Modul…) und organisiert diese Sache nun mit!
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Ich persönlich freue mich sehr das die T-TRAK Modulidee so großen Anklang gefunden hat. Ich freue mich auf das kommende Jahr und hoffe das dieser Funke der nun in Stuttgart übergesprungen ist nicht verglüht. International habe ich den T-TRAKern von Stuttgart schon berichtet unter der Überschrift „it has all cliced into place“ was soviel bedeutet wie „der Knoten ist geplatzt“ und ich wurde schon angefragt für einen Bericht in online Modeleisenbahnmagazinen, ja auch für den NTRAK Newsletter…

Besonders freue ich mich über den netten E-Mail Kontakt zu Lee Monaco Fitzgerald, Lee hat voe über zehn jahren diese Modulidee und den Namen erfunden.

Bernhard Roll

Einführung


T-Trak  ist ein vielseitiges, zweispuriges Modulsystem. "T" kommt von "Tabletop". Das Modul liegt auf dem Tisch und benötigt so keine eigenen Modulbeine. (auch keine Verkabelung zu den Nachbarmodulen und keine... aber davon später

Hier behandle ich die Spur N ( Maßstab 1:160), das System ist aber auch auf andere Spurweiten wie Z, TT und HO anwendbar.

Das T-TRAK Konzept wurde von Lee Monaco-Fitzgerald aus den USA (bekannt durch NTRAK) entwickelt, nachdem sie im Jahr 2000 in Japan ein ursprüngliches Konzept gesehen hatte.

Das T-TRAK Konzept stützt sich auf die ausgezeichneten Verbindungsqualitäten von Kato Unitrack®. Die Unijoiner®genannten Schienenverbinder verbinden nicht nur die Schienen, sondern halten die Gleise und somit die Module physisch zusammen. Sie stellen eine gut leitende elektrische Verbindung zwischen benachbarten Modulen her.

Kato Unitrack®ist ein wenig teurer als die herkömmlichen Gleissysteme. Dieses Modulsystem benötigt aber keine zusätzliche Stromversorgung und Stecker zwischen den Modulen. Es sind keine Schraubzwingen oder Verschraubungen nötig um die Module zu verbinden. Der Modulübergang benötigt keine eingesetzten Schienenstücke oder einen sehr präzisen Modulkopf mit Gleislehren. Die Module können sehr einfach zusammengesteckt und auseinander genommen werden. All diese Vorteile machen die Mehrkosten für das Gleissystem mehr als wett.

Ein T-Trak Modul kann auch in einer kleinen Wohnung hergestellt werden. Wer nicht genügend Raum für eine permanente Modellbahn hat kann seine Module nach dem 'bähnlen` einfach platzsparend verstauen. Mit weiteren Unitrack®Gleisen können die Module auch in eine Teppich- oder Tischbahn einbezogen werden. T-TRAK Module sind klein und leicht und können problemlos in öffentlichen Verkehrsmittel transportiert werden. Dies erlaubt dem Modellbahner seine Module zu Treffen mit Gleichgesinnten mitzunehmen und viele Module zu einer riesigen Anlage zusammenzufügen.

T-TRAK hat zwei Möglichkeiten der Schienenabstände: 25mm und 33mm. Wir sehen im 33mm Schienenabstand mehr Vorteile, welcher z.B. auch der Standard Schienenabstand des Kato Unitrackgleis ist und so die einfache Verwendung von Kato Gleisen, Weichen und Kreuzungen ermöglicht. Die bevorzugte Breite der Module ist  300mm, mögliche erlaubte  Abweichungen werden später erwähnt.

Die Ausführungen basieren auf den Spezifikationen von T-trak.org sowie den Australian T-TRAK Guidelines.

Warum ?   

Weil T-TRAK ein überschaubares einfaches Modulsystem für 
 
alle Modelleisenbahner  
 
ist!!!
  

Klein aber fein!!!
 
 

  • Für Anfänger
      

Durch den einfachen Aufbau der Module kann in jeder Wohnung (ja, notfalls auf dem Bett einer kleinen Studentenbude) ein kleines Layout aufgebaut werden. Dazu benötigt man vier Ecken und zwei Geraden und schon kann es losgehen. Nach dem "bähneln" werden die Module zusammengepackt und verstaut, im Regal in Kisten oder im Keller. Die Module sind so kompakt das sie auf dem Küchentisch zusammengebaut werden können. Auch am Abend wenn die Frau oder Freundin im Wohnzimmer liest oder TV schaut kann das Modul am Wohnzimmertisch ausgearbeitet werden. Auch der Nachwuchs kann im Kinderzimmer bastel oder Eisenbahn fahren.

 

  • Für Anlagenbauer
       

die überschaubare Größe der Module sorgt für einen leichten schnellen Aufbau eines kleinen Modellthemas. Dieses Modul kann man einfach einpacken und zu einem Treffen mitnehmen und  mit anderen Modellbauern diskutieren. Auch wenn das Arbeiten an der Anlage mal langweilt nicht den notwendigen Kik bringt, wenn du halt mal ganz was anderes basteln willt, man hat ein schönes Thema gesehen, im Fernsehen oder im urlaub, will es mal bauen aber es passt nicht in die Anlage oder Epoche oder das Land. Ein T-TRAK Modul ist kompakt übersichtlich aber dennoch groß genug für ein abgeschlossenes Thema und es kann in einem Layout betrieben werden.
  
  

  • Für "alte Hasen"
      
      
    Wenn man in seiner Modelleisenbahnerlaufbahn schon alles erreicht hat z.B. durch komplette eigene Anlagen für Ausstellungen oder große Modularrangements kann man auch mal eine neue Herausforderung anpacken und mal "kleine Brötchen" backen.
    Ja es ist für andere, nicht so erfahrene Modellbauer, sicher eine Freude auf dem kleinem, überschabarem Raum, eine bis ins Detail ausgearbeitete Eisenbahnszene vorzufinden und als Ansporn zu sehen.
     

  • Für aus dem Urlaub-heimkehrer  

    Wem ist das noch nicht passiert? Im Urlaub kommt man an einen Bahnübergang mitten in der Stadt aber der sieht ja klasse aus, ganz anders aus als Zuhause. Aber es reizt diese Situation mal nachzubauen. Aber wo? Passt nicht in die Anlage... Passt nicht zum Thema des Modulbauvereines (z.B. GermaNTRAK baut Module mit US-Amerikanischem Vorbild). Aber mit T-TRAK habe ich die Möglichkeit ein betreibbares Modul zu bauen nicht einfach nur ein Diorama. Das Modul ja hier nenne ich es Diorama-Modul bietet so auch einen gewissen Fahrspass, und wenn es sogar gelingt eine Lok und ein paar Waggons aus dem Urlaub mitzubringen ist dann auch ein Vorbildähnlicher Betrieb des Moduls möglich. Hierzu ist es natürlich notwendig den Blick, ja die "Sichtweise" (im wahrsten Sinn des Wortes) auf das einzelne Modul zu fokusieren oder eine gewisse optische Themenfreiheit zuzulassen.
        
     
  • Für "Modellbaurentner"

wenn das "Kreuz" nicht mehr mitmacht und man keine Mörlichkeit mehr sieht seine Module einzupacken und auf eine Ausstellung  mitzunehmen, kann die Clubgemeinschaft nur durch persöhnliche Anwesenheit unterstützt werden. Leider können dann die Modellbauerischen Fähigkeiten nur noch durch Bilder und Erzählungen weitergegeben werden. T-TRAK erlaubt ein leit transportabless Modul zu bauen und es einfach mitzunehmen, ja wenn es sein muß auch im Zug. OK man kann auch ein kleines Diorama bauen, aber ein T-TRAK Modul wird in Betrieb genommen, zusammen mit anderen Modelleisenbahnern..... man ist aktiv dabei!

 

  • Für Jugendgruppen, Pfadfinder, Lehrer

Wollen Sie mal in die Modelleisenbahnwelt eintauchen, gemeinsam in der Gruppe was neues anderes schaffen ?
T-TRAK Modelleisenbahnmodule basteln besteht aus vielen einzelnen Tätigkeiten. Holz zurechtsägen zusammenkleben. Ein Modulthema überlegen und Vorbildinformationen zusammentragen. Eisenbahnschienen aufkleben mit wirklich einfachen Mitteln exakt verlegen. Ein bischen Elektrik, nur ein Modul in einem Layout (bis ca 20 Module) muß an den Trafo angeschloßen werden, kein löten erforderlich. Häuser aus Plastik- oder Holz- oder Kartonbausätzen zusammenbauen farblich gestalten oder auch "altern". Lampen, Bäume, Autos, Felsen, Wiese und ein paar Menschen (nicht vergessen) und schon entsteht ein naturgetreues Modell.

In der Gruppe kann jeder ein eigenes Thema oder zwei drei zusammen ein Modularangement bearbeiten. Jeder baut sein Modul. Zusammengesteckt entsteht eine funktonsfähige Anlage mit mindestens zwei Zügen im unabhägigem Betrieb (analog, digital natülich mehr). Kommen Sie auf mich zu oder auf einen Ansprechpartner in ihrer Gegend.