GermaNTRAK im Münchner Trambahn-Museum

Am Freitag, den 23. Februar zwischen 10 und 11 Uhr traf sich die MüncheNTRAK-Fraktion zum Aufbau einer 9 x 6 Meter großen Anlage. Adrian, Bernhard, Christine, Frank, Hans Werner, Olga, Peter, Rainer und Renate wurden dabei tatkräftig unterstützt von Norbert aus dem „Münchner Vorort“ Ehekirchen, der zu unseren Notecken zwei „richtige“ Ecken und etliche gerade Module beisteuerte, sowie Sebastian, der nicht nur mir beim Aufbau half. Außerdem machte er im weiteren Verlauf unzählige Bilder und drehte einige Video-Clips.


Der Aufbau klappte ziemlich reibungslos, ohne Kurzschlüsse und sonstige Überraschungen. Die drei Lines wurden über den bewährten Booster-Koffer an die schwarze Z21 angeschlossen und am Nachmittag liefen nach der üblichen Gleisreinigung bereits die ersten Probezüge. Gesteuert wurden die Züge über die Smarties, Roco hat Ende Januar eine verbesserte Z21-App dazu herausgebracht, die im Großen und Ganzen ebenfalls störungsfrei funktionierte.

Das Publikum – nebenbei bemerkt mit neuem Besucherrekord – durfte am Samstag und Sonntag erst um 11 Uhr die Halle betreten. Das war ganz praktisch, man konnte vorher in aller Ruhe neue Züge aufgleisen und sich auch die anderen Anlagen betrachten.

Da sich nicht alle Vereinsmitglieder – und leider auch nicht eine mit Lenz programmierte Lok von  Patrick und ein E8-Pärchen von Peter –  mit der „Händie-Steuerung“ anfreunden wollten, haben wir am Samstag noch schnell zusätzlich eine Digital-Verkabelung verlegt und konnten die Züge somit ebenfalls mit unseren bewährten Lenz-Handreglern fahren.
Eine kleine technische Anmerkung für diejenigen, die es interessiert: Beim System Lenz werden die (Lok-)Adressen und Digital-Einstellungen der jeweiligen Decoder in der Zentrale gespeichert und in den Handreglern „verwaltet“. Beim System Z21 werden Adressen und Einstellungen in der App (also auf den Smarties oder Tablets) gespeichert und in der Z21-Zentrale nur verwaltet.
Wenn also fünf Lenz-Handregler an die Z21 angeschlossen werden und auf jedem Handregler die 12 gleichen Loks gespeichert sind, dann können nur diese 12 Loks gesteuert werden. Wenn auf jedem Handregler 12 andere Loks gespeichert sind, können via Z21 dann 5 x 12 = 60 Loks gesteuert werden.

Wir achteten darauf, dass immer zwei Lines in Betrieb waren, wenn auf der dritten ein neuer Zug aufgestellt wurde. In der Regel fuhren alle Züge störungsfrei, es gab aber auch an diesem Wochenende ein paar wenige Loks, die „zickig“ waren, 20 Runden einwandfrei fuhren und dann plötzlich an allen möglichen und unmöglichen Stellen entgleisten. Adrian war wieder auf kleiner Rekord-Jagd, und ließ einen „mixed-freight-train“ mit 126 Wagen laufen. Allerdings leisteten die beiden Notecken der Zugkraft von vier Loks so viel Widerstand, dass sie ins Schleudern kamen. So konnte schließlich sein Zug mit „nur“ knapp über 100 Wagen gefahren werden, der allerdings die Besucher immer noch faszinierte und bei dem nicht nur Kinder laut mitzählten…
Meine Wenigkeit beschränkte sich die meiste Zeit auf das Rangieren, auch das wurde von vielen Besuchern aufmerksam beobachtet. Viele wollten es gar nicht glauben, dass kurze Rangierloks samt ansehnlicher Anhängelast ohne ruckeln und zuckeln mit umgerechnet 5 km/h über sämtliche Weichen schlichen.

Nicht nur deshalb war der Besucherandrang bei uns – wir hatten diesmal die einzige N-Anlage – am größten und viele sagten uns frank und frei „bei euch fährt wenigstens was!“ Wir bekamen auch von zwei H0-Vereinen Anfragen, ob wir nicht Lust hätten, mit einem Modularrangement an ihren Fahrtagen teil zu nehmen.  Mal schauen, was sich da so ergibt.
Von den GermaNTRAKern kamen Alexander sowie Patrick mit Katharina und Marianne vorbei, und natürlich hatte Patrick auch Rollmaterial dabei, mit dem er nach einem Z21-App-Schnellkurs samt „Leihlok“ die Blue-Line unsicher machte…

Am Samstagabend trafen sich Veranstalter und Aussteller zu einem guten und reichhaltigen Abendessen und am Sonntag gegen 10 Uhr spendierten die Hausherren allen Vereinen ein ausgiebiges Weißwurscht-Frühstück! Anschließend war wieder fahren, filmen und fotografieren angesagt, es kamen trotz strahlend blauem Himmel noch ein paar Besucher mehr als am Samstag und alle waren zufrieden.

Am Sonntag um 17 Uhr war dann offizielles Ende der Veranstaltung, und der Abbau ging wie immer schneller vonstatten als der Aufbau, obwohl die gegenseitige Unterstützung nicht ganz so ausgeprägt war als beim Aufbau. Aber um 19 Uhr war dann endgültig Finito, denn schließlich konnten Sebastian und ich ja das von Renate, Michael und Sabine zuhause selbst kreierte Sushi nicht kalt werden lassen…

Hans Werner

Neben den Bildern, gibt es auch ein paar Videos.

Video 1 - 2:55 min

Video 2 - 2:40 min

Video 3 - 2:38 min

Video 4 - 3:25 min

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