Summer Jamboree 2018 in Besseringen

Wie jedes Jahr war es wieder Zeit für unsere Jamboree. Diesmal durften wir wieder Besseringen im Saarland unsicher machen.
Offizieller Beginn und Aufbautag der Jamboree war dieses Jahr der 1. Juni 2018.
Manche konnten es aber einfach nicht erwarten, oder wollten sich die Anfahrt etwas entspannter gestalten, und so machten sich viele mit ihren Modulen (manche auch ohne) schon am 31. Mai auf den Weg und trafen im Laufe des späten Nachmittags am Veranstaltungsort, der Stadthalle in Besseringen, ein.


Christof hatte den Schlüssel für die Halle bereits organisiert und so konnten wir schonmal die Module und sonstigen Materialien in die Halle bringen. Dabei viel mir im Eingangsbereich gleich was Ungewöhnliches ins Auge. Es heist Ja Germa"N"TRAK. Und selbst unter Berücksichtigung einer möglichen Breitspur, waren die Gleise auf diesen Modulen eindeutig zu Breit. Auf mein Nachfragen, wer das denn mitgebracht hat, kam heraus, dass unser Gert sich nicht mit N und HO begnügt, sondern es noch eine Nummer größer sein sollte. Wenn das so weiter geht können wir uns bald auf Gerts Zug draufsetzten und um unsere Modulanlage fahren.
Ich muss sagen, ...die Vorstellung hat was...

Aber zurück zu Spur N. Wir waren uns einig, mit dem Aufbau erst am Donnerstag anzufangen. So konnte noch smooth die Unterkunft bezogen werden, und Christof bzw. sein Sohn Johannes, bestückte bereits den Grill mit einigen Leckereien.
Am Donnerstag konnten wir dann gleich früh und ausgeruht mit dem Aufbau beginnen. Das artet natürlich in Arbeit aus, aber großer Stress kam nicht auf. Und natürlich halfen alle zusammen, die Module auf ihre Füße zu bringen und daraus ansehnliche Anlagen zu bauen. Auch Johannes wurde mit eingespannt. Wir hatten auch tatkräftige Unterstützung aus der Schweiz.
Hans Peter von NTRAK Swiss betrat am Donnerstagvormittag die Halle mit den Worten: „Ich bin der Hans Peter aus der Schweiz. Wo kann ich helfen?“ So standen die Anlagen am Nachmittag. Gerts mit seiner Überbreitspur konnte als Erster einen fahren lassen. Gut waren jetzt auch nicht so viele Module, aber die Anlage erfreute sich doch einiger Beliebtheit. Er hat dann auch noch den zweiten Platz mit seiner N-Rangieranlage für sich beansprucht. Gut, dass er nicht noch eine weiter Anlage hatte, sonst hätte er wohl das ganze Podium für sich eingenommen. Aber die GermaNTRAK Anlage lief auch bald darauf. Bernhard B. erhielt noch eine Anschlusseinweisung für die Booster und Digitalzentrale. Die Booster kommen evtl. bei der Ausstellung am 06.10.18 in Unterhaching zum Einsatz.

Bei der Hundeknochenanlage galt es noch ein paar elektrische Probleme ausfindig zu machen. Es gab viele Fragen und wenig Antworten. Als Verdächtige wurden zuerst die Wenden, bzw deren Anschluss an den Rest, in den Ring geworfen. Die konnten nach einigen Ermittlungen Ausgeschlossen werden. Wir waren weiter am testen und schlossen Modul für Modul wieder zusammen, überbrückten einzelne. Und siehe da, auf diese weise konnte der Übeltäter am Freitag eingereist und schließlich aus der Anlage entfernt werden.
Nun konnten nach Lust und Laune Züge fahren gelassen werden. Ob digital oder analog, alles war möglich. Und es war reichlich Betrieb auf der Anlage. Es wurde viel Getestet, Neuanwerbungen eingestellt, die danach munter ihre Runden absolvierten. Aber auch alt bewehrte Züge kamen mal wieder auf die Bahn und durften einige Runden drehen. Auch Loks und Wagen brauchen ihren Auslauf! Nicht dass wir mal irgendwelche militante Lokschützer am Hals haben, die uns unsere Loks wegnehmen wollen, weil sie Jahre lang nicht aus dem Schrank genommen wurden, die Schachtel zu klein ist, oder sie zu wenig ÖL bekommen. Unsere Loks und Wagen werden Artgerecht gehalten!
Wir achten dabei besonders auf soziale Kontakte, genug Platz, und regelmäßigen Auslauf. Weiterhin gehen wir auf die Wünsche unseres Rollmaterials ein. Nicht jede Lok war mit der Anlage einverstanden. Manche hatten generell keine Lust. Aber in der Summe sind alle Züge gut gelaufen.

Auch unser Wohl kam nicht zu kurz. Mittags versorgten uns Christof und Elisabeth mit Futter. Das Wetter war uns hold, und wir konnte es uns im Garten gemütlich machen. Am Abend wurde die Gegend erkundet. So wurde beispielsweise eine Brauerei, zumindest deren Biergarten besichtigt. Einmal waren wir beim Chinesen. Natürlich nur um uns das Aquarium anzuschauen.
Am Samstagabend hatten wir den offiziellen Teil zu erledigen. Unsere JHV. Das Ganze hat gute zwei Stunden in Anspruch genommen. Danach gab es noch einige Abendfahrten, bis sich alle in ihre Quartiere zurückgezogen haben.
Am Sonntag konnten wir die Jamboree noch etwas ausklingen lassen und uns noch ein Bisschen den Zügen, fachsimpeln und ratschen widmen, bevor dann gegen 12 Uhr mit dem Abbau begonnen wurde. Auch Tjark, der am Samstag aus den Niederlande angereist war, packte mit an. Auch die meisten GermaNTRAKer halfen wieder zusammen und hauptsächliche Abbau war in den üblichen 2 Stunden erledigt. Die Halle war gegen 15:00 gekehrt und die letzten machten sich auf den Weg in Ihre Heimat - mit einem kleinen Umweg ins nahegelegene Luxemburg natürlich.
Ich konnte mich nicht trennen, und bin nochmal zurück. Es war noch ein Packet nach München mitzunehmen. Das Packet mit Saarländischen Wurstspezialitäten wurde von mir verlustfrei nach München gefahren und konnte am Montag von seinem rechtmäßigen Besitzer abgeholt werden.
Am Ende geht es ja doch immer um die Wurst!

Euer Adrian

Bilder sind auch hier auf unserer Vereinsseite

Weiter Bilder findet Ihr im Fotoalbum von Tjark

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